Paternkofel (2744m)

Der Paternkofel – der hat uns schon lang unter den Fingern gejuckt. Meinen Freund, weil er sich für den geschichtlichen Hintergrund des ersten Weltkrieges und dessen Überbleibsel interessiert und mich, weil ich das Gebiet um die drei Zinnen einfach liebe!

 

Start      Aurozohütte (2329m)
Ziel        Paternkofel (2744m)
Hm        ca. 800 hm (mit einigen kleinen Gegenanstiegen)
Dauer   ca. 6h

 

Nach dem ersten Schock an der Mautstelle zur Auronzohütte (24 Euro für das bissl Weg nach oben!!!!!!!) konnte es dann also losgehen. Der Aufstieg Richtung Paternsattel gleicht einer Völkerwanderung. Schulklassen, Reisegruppen – alles ist auf diesem ersten Teil unseres Weges unterwegs. Ab dem Sattel wird es etwas ruhiger, da viele Leute schon auf der Lavaredohütte einkehren oder auf dem Hauptweg zur Drei-Zinnen-Hütte weiterlaufen.
Wir sind hier abgebogen und haben die „Abkürzung“ Richtung Drei-Zinnen-Hütte und Frankfurter Würschtl gewählt. Ab hier waren wir fast alleine unterwegs – was wohl auch daran lag, dass es ein sehr wolkenverhangener Tag mit nicht geringer Regenwahrscheinlichkeit war. Weiter ging es dann über den Innerkofler Steig auf den Gipfel. Der erste Teil des Steiges führt durch dunkle Stollen und viele, sehr hohe Treppenstufen – da zwickts kurz im Oberschenkel:)
Auf dem Gipfel waren wir dann – man mag es nicht glauben – komplett allein. Da es allerdings doch recht frisch war, gab es nur eine kurze Pause.
Abgestiegen sind wir über die Gamsscharte und Passportenscharte zurück zum Paternsattel.

Sehr kurzweiliger, schöner Klettersteig in einer sehr eindrucksvollen Umgebung! Nur zu empfehlen.

 

PS : Die Maut zur Auronzohütte kann man (wie früher) nicht mehr umgehen – außerhalb der Betriebszeiten des Mauthäuschen muss man sein Ticket an Kassenautomaten lösen. Es hilft also nicht mehr, extrem früh (oder spät) loszufahren.

 

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