Kranzhorn (1368m) – Zwei Gipfelkreuze auf einen Streich

Das Kranzhorn im Inntal ist ein ganz besonderer Gipfel, ihn zieren nämlich 2 Gipfelkreuze. Ein deutsches und ein tirolerisches.
Beim Aufstieg kann man zwischen 2 Varianten wählen, entweder man startet von ganz unten in Windshausen und muss 880hm überwinden oder vom Erlerberg, hier spart so über 400hm und kommt an der schönen Hintermoaralm vorbei.

Ich bin bereits beide Aufstiege gegangen – der Vorteil der langen Variante ist wohl, dass es bis zur Kreuzung beider Wege (ca. 30min unterhalb der Alm) sehr viel ruhiger zugeht.

 

Start                  Windshausen (480m) oder Erlerberg (900m) – Parkgebühr 2€ (Stand Okt. 2015)
Ziel                    Kranzhorn (1368m)
Hm                    880 hm / 480hm
Dauer                 4,5h / 2,3-3h
Am 1.November, Allerheiligen, haben wir uns für die kurze Variante entschieden und sind dementsprechend früh losgefahren – es war Wochenende. Man muss dazu sagen, dass wir genau diese Tour eine Woche zuvor als Spätaufsteher geplant hatten. Bei Ankunft am Parkplatz mussten wir diese Idee vor Ort verwerfen, da der Parkplatz (samt den Halteverboten) komplett zugeparkt war und „etwas“ Chaos herrschte. Gut, das Kranzhorn war also kein Geheimtipp 😀 Wir hatten ihn anders in Erinnerung, da wir das letzte Mal von unten gestartet sind, wo sehr viel weniger los war.
Aber zurück zum 1.11.15, das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt, wir waren eines der ersten Autos am Parkplatz und auch auf dem Weg nach oben sollte es recht ruhig bleiben.
Es geht vom oberen Ende des Parkplatzes immer sehr einfach auf einem breiten Forstweg entlang, der auch kinderwagentauglich sein soll – ob das Spass macht, kann ich (noch) nicht beurteilen :) Bis zur Kranzhornalm geht man ca 1-1 1/4h, und weitere 20min über einen Steig auf den Gipfel. Hier teilweise etwas ausgesetzter.
Da es recht windig war, haben wir nur ein paar Fotos geschossen und dann etwas oberhalb der Alm Brotzeit gemacht und die Sonne genossen. Diesmal sind wir nicht auf der Hütte eingekehrt zum Essen, aber ich kann sie von meinen vorigen Erfahrung nur wärmstens weiter empfehlen.
Beim Abstieg haben wir uns für die selbe Variante entschieden wie beim Aufstieg, weil der Weg immer recht schön in der Sonne entlang geht. Man kann die Tour aber auch als Rundtour über Bubenau gehen.
Kurz vor dem Parkplatz kommt man dann noch an der Hintermoaralm vorbei – eienr Bio-Almkäserei und Almwirtschaft. Hier sind wir dann doch noch eingekehrt. Wirklich sehr nettes Ambiente und mehr als faire Preise für Getränke und Speisen. Weils und so gut gefallen hat, haben wir gleich noch etwas Käse gekauft.
Alles in allem mal wieder ein gelungener Herbsttag in den Bergen, diesmal mit der Familie.
Ich war natürlich auch wieder mit meinen Müllsackerl unterwegs und hab den Saubären hinterher geräumt. Vorwiegend Zigarettenstummel und Taschentücher – bei den Menschenmassen, die hier entlang wandern gab es einiges zu tun :)

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