Hochiss (2299m), Spieljoch (2236m), Seekarlspitze (2261m) im Rofan

Die letzte Tour des Jahres 2015 stand an — 97 Gipfel hatte ich bis dahin schon geschafft, die 100 würde ich wohl nicht mehr erreichen, denn vorgenommen hatte ich mir für diesen Tag eigentlich nur die Rofanspitze. Aber natürlich kam alles anders :)

 

Start    Maurach (980m) oder Bergstation der Rofanseilbahn (1830m)
Ziel     Hochiss  (2299m), Spieljoch (2236m), Seekarlspitze (2261m)
hm      ca 1600 hm / ca. 750-800hm mit Seilbahn
Dauer   8-9h/ 5h

 

An der Erfurter Hütte angekommen musste ich feststellen, dass trotz des wenigen Schnees schon ein ziemlich reger Pistenverkehr herrschte. Ich schieb es einfach mal auf diese Tatsache, dass ich kopflos losgelaufen bin und ziemlich schnell gemerkt habe, dass sich mein heutiges Tagesziel wohl ändern würde :) Zur Rofanspitze hätte ich ein kleines Stück über die Skipiste laufen müssen und das hat mich wohl irritiert. Gestört hats mich allerdings auch nicht weiter. Dann würde es eben der Hochiss werden – für erste. Der höchste Gipfel im Rofan. Immerhin 😉
Es lag mehr Schnee als erwartet, so dass ich tatsächlich mal kurz daran gedacht habe, die Grödeln rauszuholen, aber die Faulheit hat dann doch gesiegt. Der Weg auf die Hochiss war recht unschwierig, dafür umso schöner und sehr sehr ruhig. Genau mein Ding 😉
Hob nur 3 wuide Buam gseng, die die komplette Tour im Laufschritt gemacht haben;)
Der Tag war noch jung und ich motiviert, also wollte ich vom Hochiss noch nicht wieder Richtung Parkplatz absteigen – vielleicht würde ich die 100 Gipfel ja doch knacken 😉

Vom Gipfel kann man den restlichen Weg zum Spieljoch, zur Seekarlspitze und zum Roßkopf schon recht gut überblicken.
Beim Aufstieg zum Spieljoch gibt es kurze Klettersteigpassagen (Teil des 5-Gipfelklettersteiges – hab ich auch schon gemacht – traumhaft), die für etwas Abwechslung sorgen. Möglicherweise wäre hier ein Klettersteigset nicht verkehrt 😉

Vom Spieljoch gehts dann weiter zur Seekarlspitze, ein reiner Wanderweg. Normalerweise würde der Weg hier weiter über den Roßkopf führen – allerdings wieder über einen Klettersteig, der recht vereist war, und den ich mir daher, mangels Ausrüstung, gespart habe. Wenn man den Roßkopf nicht mitnehmen möchte, kann mir über den eigentlichen Notaustieg absteigen; ich bin dann querfeldein zur Grubascharte abgestiegen. Nachdem ich dann tatsächlich schon etwas kaputt war, hab ich die anfängliche Überlegung, die Rofanspitze auf dem Rückweg mitzunehmen, schnell verworfen. Ausserdem war es schon allerhöchste Zeit für a anständige Brotzeit 😉
Ich hab noch etwas die Sonne genossen und bin dann gemütlich wieder zurück, Richtung Hütte, gewandert und abgestiegen.

 

Ein traumhafter Jahresabschluss – die Rofanspitze mach ich vielleicht noch im Winter, als Schneeschuh- oder Skitour :)

 

 

 

 

 

 

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