Falkenhütte (1848m) mit Ladizköpfl (1921m)

Nachdem ich gerade drei wunderbare Tage in Südtirol verbracht habe, hab ich (noch dort:)) die nächsten Touren in der Heimat geplant, gleich am Tag nach der Heimreise. „Bloß nix auslassn“  – wia imma 😀

Juli 2015  – ein brutal heißer Sommer, wer sich noch erinnert :), also hatten wir ein kleine Tour geplant – erstmal auf die Falkenhütte und von dort aus spontan weiter auf den Mahnkopf. Letzteres haben wir dann tatsächlich gut sein lassen und sind nur auf den Hausgipfel, das Ladizköpfl, gewandert. Es war einfach unsagbar heiss. Irgendwas um die 37°C.

 

 

 

 

Start                  Gasthof in der Eng (1218m)
Ziel                    Falkenhütte (1848m) mit Ladizköpferl (1921m)
Hm                    830hm
Dauer                 5-6h

 

Los geht es beim Parklatz „Gasthaus in der Eng“. Die Mautgebühr bis hierher beträgt 3,50€ (Stand Juli 2015). Alternativer Aufstieg durchs Johannes- oder Laliderer Tal. Unsere Variante ist die kürzeste.

Zunächst geht es über einen breiten Forstweg flach Richtung Almdorf Eng mit zahlreichen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Nach etwa 15min, knapp hinter dem Almdorf, weisen die Wegweiser uns Richtung Falkenhütte. Auf einem schmalen Steig geht es in kontinuierlicher Steigung bergauf Richtung Hohljoch (1794m). Schattig ist es nur zu Beginn des Weges. Nachdem man den Wald verlassen hat, schlängelt man sich die Serpentinen (mit vielen Möglichkeiten zum Erfrischen) nach oben. Wir haben schon hier geschwitzt wie die Wahnsinnigen. Aber was tut man nicht alles, um seine Bergsucht zu befriedigen :)

Am Hohljoch angekommen wird man mit einer gigantischen Aussicht zu den Lalidererwänden belohnt, in deren Schatten wir nun fast eben immer weiter Richtung Hütte wandern. Die Hütte ist schon zu erkennen, aber nur als winziger Punkt – aufgrund der enormen Hitze hat sich die Tour hier dann etwas in die Länge gezogen, und wir haben ein paar Pausen mehr als sonst eingelegt. Aber Gott sei Dank eilt es ja nicht.
Beim finalen Anstieg zur Hütte waren wir schon ziemlich kaputt – und vor allem hungrig. Um es deutlicher zu sagen: Meine Schwester wäre keinen Schritt mehr weiter gegangen, wenn wir nicht schon die Hütten-Fahne gesehen hätten :)
Weit ist es also nicht mehr, nur ein paar Meter durch eine riesige, träge Kuhherde nach oben und schon kann man in das Johannestal hinunter blicken, und weitere 5min später war es dann endlich geschafft.
Unseren eigentlichen Plan, die Wanderung auf den Mahnkopf, haben wir schon relativ früh verworfen und uns dafür entschieden, wenigstens auf das Hausgipferl zu steigen. Aber natürlich erst nach einer riesen Portion Schinkennudeln und ausgiebiger Pause im Schatten – was für eine Sonnengoaß wie mich schon sehr ungewöhnlich ist.

Mit vollem Bauch ging es dann noch schnell aufs Ladizköpl und anschließend über den gleichen Weg wieder zurück zum Parkplatz.

Ich werde nächsten Sommer definitiv wieder kommen – für den Mahnkopf und den Steinfalk :)

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