Breitenstein (1622m) und Bockstein (1575m)

Nachdem wir am Samstag zuvor wegen Nebel und Schneesturm vor Erreichen des Gipfels umdrehen mussten, hat mir der Breitenstein natürlich keine Ruhe mehr gelassen, sodass ich ihn am Mittwoch gleich nochmal in Angriff genommen habe. Nicht das erste Mal dieses Jahr, wir waren schon im Frühjahr oben – bei Platzregen :)
Vom Schnee war nicht mehr viel zu sehen, dafür eine dicke Nebeldecke, bei der noch nicht ganz klar war, ob die 1622m ausreichen, um etwas Sonne zu erhaschen.

Start    Birkenstein (850m)
Ziel     Breitenstein (1622m)
hm      790hm
Dauer   3,5 – 4h

 

 

Bisher kannte ich den Weg über die Kesselalm und den über die Bucheralm. Am besten verbindet man diese zwei Varianten als Rundtour.

Ich hab gestern eine neue Variante entdeckt.

Für die, die es interessiert: Am ersten Wegweiser (ausgehend von Birkenstein), wo man sich entscheiden kann, rechts Richtung Kesselm (2h) oder links über die Bucheralm (2 1/4h) auf den Breitenstein zu wandern, bin ich  rechts abgebogen, um kurz danach einen nicht markierten, aber sehr breiten Pfad einzuschlagen, der links vom Forstweg abzweigt. Der Pfad wird immer schmäler und man erreicht kurz später wieder eine Forststraße, der man (rechts) bergauf folgt. Dieser Forststraße folgt man gut 45min bis man an einen Drahtzaun kommt. Hier einfach drüber steigen und den Hang queren, bis man gleich nochmal (2min später) an ein Gatterl kommt. Hier taucht man in den Wald ein und folgt dem schmalen Pfad steil bergauf. Man erreicht eine Lichtung mit einem Jägerstand, den man rechter Hand liegen lässt und gerade aus weiter und etwas bergauf wandert, bis man einen breiten Forstweg trifft. Hier noch ein paar Meter nach links und man befindet sich auf dem Weg Nr. 665A, überhalb der Bucheralm – hier sieht man auch mal wieder einen Wegweiser, was mich ziemlich erleichtert hat 😉 Ich muss gestehen, so schön der einsame Aufstieg war – wenn man nicht sicher weiß wo man rauskommt, ist es schon immer etwas…. „spannend“. Auf meiner Karte jedenfalls ist diese Variante nicht komplett eingezeichnet.

Von hier geht es dann mäßig steil durch den Wald, bis man bald den Aufbau des Gipfelplateaus erreicht. Für fleißige Gipfelsammler gibt es hier noch einen zweiten Gipfel, den Bockstein, mitzunehmen, bevor man letztendlich zum Breitenstein aufsteigt.

Ich hatte richtig Glück gestern, nach 1,5 h wandern hat sich die Sonne das erste Mal gezeigt und je weiter ich Richtung Gipfel kam, umso schöner wurde es dann. Schätzungsweise war der Nebel nur gut 100-150hm tiefer als das Gipfelkreuz:)

 

Das Leben ist schön – und viel zu kurz, um solche Tage und Momente zu verpassen.

 

 

Hier noch ein paar Eindrücke vom schnee-igen, sehr kalten Samstag zuvor und unserer kleinen Outdoorküche

 

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